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01.09.2017 bis 05.11.2017

Sonderausstellung

Von Pößneck in die Welt

Reiseimpressionen und Augenblicke daheim –
eingefangen von dem Pößnecker Maler und Grafiker Ralf Schlegel

Eröffnung: 01.09.2017, 18.30 Uhr

Der Pößnecker Maler und Grafiker Ralf Schlegel stellt Impressionen seiner Heimatstadt Pößneck den Reiseeindrücken
einer vierwöchigen Studienreise durch Sri Lanka gegenüber. So fängt er Vertrautes und Fremdes aus dem Alltag ganz unterschiedlicher Kulturen ein. Schlegel zeigt im Umfeld dieser ungleichen Orte Augenblicke, die ihn ganz persönlich gefangengenommen und beeindruckt haben. Die Schau fußt unter anderem auf einem Skizzen-Reisetagebuch des Künstlers, in das er während der Ausstellung Einblick gewährt.

Veranstaltungen:
17.09.2017, 16 Uhr, Ausstellungsrundgang mit dem Künstler; 11.10.2017, 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Ferienworkshop mit dem Künstler, Kinder bringen ihre ganz persönliche Sicht auf die Heimat auf eine Leinwand. Die Werke werden im virtuellen Kindermuseum642 auf www.museum642.de/Kindermuseum642 ausgestellt.

25.03. bis 06.08.2017

Sonderausstellung

„Brüder im Felde, die Heimat steht hinter euch!“
Pößneck im Ersten Weltkrieg


Nach einer Friedensperiode von über 40 Jahren begann im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg. Der Kriegsbegeisterung dieses Jahres folgte schnell die Ernüchterung. Die folgenden Jahre bis 1918 waren durch Gewalt, Not und Entbehrung geprägt. Der propagierte „Spaziergang nach Paris“ wurde sehr schnell zu einem brutalen Stellungskrieg. Alsbald waren viele Tote und Verwundete auch in Pößneck zu beklagen.

Der Schwerpunkt dieser Ausstellung liegt in der Darstellung konkreter Schicksale, zum Teil nur bruchstückhaft überliefert, zum Teil aber auch über den Krieg hinaus detailliert dokumentiert. Die spezielle Situation Pößnecks hinsichtlich der Kriegswirtschaft, Versorgungslage und des Alltagslebens werden beleuchtet. Grundlage hierfür sind Berichte von Angehörigen, die auf Erzählungen der ehemaligen Soldaten und deren Familien beruhen, sowie überlieferte schriftliche Dokumente aus der Hand von gefallenen Soldaten. Besonders wertvolle Erkenntnisse lassen sich aus den Tagebuchaufzeichnungen und Feldpostbriefen ziehen, die die Soldaten während des Krieges verfasst haben. Gezeigt werden Exponate aus dem Besitz von Pößnecker Familien, die als Leihgaben zur Verfügung stehen und Dokumente aus dem Stadtarchiv Pößneck: Fotos und Postkarten, zeitgenössische Aufrufe und Ratschläge – z.B. für das Weihnachtsessen im Hungerwinter 1916/17, was die immer schmaler werdenden Essenrationen veranschaulicht.

02.12.2017 bis 11.02.2018

Sonderausstellung

Pößnecker StadtAnsichten

Fotografennachlass Rudolph Otte – Eine Auswahl II

Kunst oder Handwerk? Fotografische Arbeiten zwischen künstlerisch inszeniertem Detail und Erfassung des historischen Moments.