Pößneck im Freistaat Sachsen-Meiningen

Sonderausstellung

Pößneck im Freistaat Sachsen-Meiningen. Von Neuaufbruch zu Neubeginn

Nur für die kurze Zeit zwischen November 1918 und dem 01. Mai 1920 befand sich Pößneck im Freistaat-Sachsen Meiningen, bevor dieser in Thüringen aufging. Dessen Gründung war eine unmittelbare Folge der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg, die das Ende der Monarchie besiegelte. Da der Krieg neben politischen Unruhen auch große wirtschaftliche Not mit sich brachte, liegt es nahe, dass die in der Zeit im Landtag getroffenen Entscheidungen folgenreich für Pößneck waren.

In der mit Mitteln der Thüringer Staatskanzlei Ausstellung werden die wichtigsten landes-und stadtgeschichtlichen Entwicklungen der Zeit vorgestellt. Maßgeblich bestimmt wurden diese durch die Entscheidungen des ersten frei gewählten Landtags von Sachsen-Meiningen. Neben dem landespolitisch bedeutsamsten Beschluss des Beitritts zum Gemeinschaftsvertrag werden vor allem die Entscheidungen des Parlaments, die unmittelbar das Leben vor Ort beeinflussten, in den Blick genommen. Zu guter Letzt werden mit Alfred Bochert, Franz Nenner und Max Neubauer auch die in Pößneck ansässigen Akteure vorgestellt und ihr Wirken vor Ort veranschaulicht.

Die mit charakteristischen Abbildungen versehenen Textbanner geben eine knappe historische Einordnung in die Zeit und ordnen die vorgestellten Entwicklungen ein. Auf dieser Grundlage werden durch zeitgenössisches Inventar die Pößnecker Entwicklungen vorgestellt.

Die mittels Kulturförderung der Thüringer Staatskanzlei ermöglichte Ausstellung ist vom 04. Dezember bis zum 04. Juni zu sehen.

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