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20.06.2017, 19 Uhr

Lesung

Nachricht aus dem Felde

Nachricht aus dem Felde. Aus dem Briefwechsel eines jungen Pößnecker Soldaten und seiner Frau.
Es lesen Petra Guth und Karl Ernst (Pößneck).

 

Hungerwinter 1916/17. Wie (er-)lebten die Pößnecker ihren, durch das kräftezehrende Kriegstreiben beeinflussten,
schwierigen Alltag? Durch die Beleuchtung von Einzelschicksalen und der Präsentation zeitgenössischer
Dokumente wird das entbehrungsreiche Leben der Pößnecker vor 100 Jahren nachgezeichnet.

01.09.2017 bis 05.11.2017

Sonderausstellung

Von Pößneck in die Welt

Reiseimpressionen und Augenblicke daheim –
eingefangen von dem Pößnecker Maler und Grafiker Ralf Schlegel

Eröffnung: 01.09.2017, 18.30 Uhr

Der Pößnecker Maler und Grafiker Ralf Schlegel stellt Impressionen seiner Heimatstadt Pößneck den Reiseeindrücken
einer vierwöchigen Studienreise durch Sri Lanka gegenüber. So fängt er Vertrautes und Fremdes aus dem Alltag ganz unterschiedlicher Kulturen ein. Schlegel zeigt im Umfeld dieser ungleichen Orte Augenblicke, die ihn ganz persönlich gefangengenommen und beeindruckt haben. Die Schau fußt unter anderem auf einem Skizzen-Reisetagebuch des Künstlers, in das er während der Ausstellung Einblick gewährt.

Veranstaltungen:
17.09.2017, 16 Uhr, Ausstellungsrundgang mit dem Künstler; 11.10.2017, 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Ferienworkshop mit dem Künstler, Kinder bringen ihre ganz persönliche Sicht auf die Heimat auf eine Leinwand. Die Werke werden im virtuellen Kindermuseum642 auf www.museum642.de/Kindermuseum642 ausgestellt.

25.03. bis 06.08.2017

Sonderausstellung

„Brüder im Felde, die Heimat steht hinter euch!“
Pößneck im Ersten Weltkrieg


Nach einer Friedensperiode von über 40 Jahren begann im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg. Der Kriegsbegeisterung dieses Jahres folgte schnell die Ernüchterung. Die folgenden Jahre bis 1918 waren durch Gewalt, Not und Entbehrung geprägt. Der propagierte „Spaziergang nach Paris“ wurde sehr schnell zu einem brutalen Stellungskrieg. Alsbald waren viele Tote und Verwundete auch in Pößneck zu beklagen.

Der Schwerpunkt dieser Ausstellung liegt in der Darstellung konkreter Schicksale, zum Teil nur bruchstückhaft überliefert, zum Teil aber auch über den Krieg hinaus detailliert dokumentiert. Die spezielle Situation Pößnecks hinsichtlich der Kriegswirtschaft, Versorgungslage und des Alltagslebens werden beleuchtet. Grundlage hierfür sind Berichte von Angehörigen, die auf Erzählungen der ehemaligen Soldaten und deren Familien beruhen, sowie überlieferte schriftliche Dokumente aus der Hand von gefallenen Soldaten. Besonders wertvolle Erkenntnisse lassen sich aus den Tagebuchaufzeichnungen und Feldpostbriefen ziehen, die die Soldaten während des Krieges verfasst haben. Gezeigt werden Exponate aus dem Besitz von Pößnecker Familien, die als Leihgaben zur Verfügung stehen und Dokumente aus dem Stadtarchiv Pößneck: Fotos und Postkarten, zeitgenössische Aufrufe und Ratschläge – z.B. für das Weihnachtsessen im Hungerwinter 1916/17, was die immer schmaler werdenden Essenrationen veranschaulicht.

02.12.2017, 17.00 Uhr

Vernissage der Sonderausstellung

Pößnecker StadtAnsichten

Fotografennachlass Rudolph Otte – Eine Auswahl II

Am Freitag, dem 02.12.2017, eröffnet um 17.00 Uhr die neue Sonderausstellung im Museum642. Wir laden Sie hierzu recht herzlich ein und freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Mehr über die Sonderausstellung erfahren Sie hier > Pößnecker StadtAnsichten II.

 

02.12.2017 bis 11.02.2018

Sonderausstellung

Pößnecker StadtAnsichten

Fotografennachlass Rudolph Otte – Eine Auswahl II

Kunst oder Handwerk? Fotografische Arbeiten zwischen künstlerisch inszeniertem Detail und Erfassung des historischen Moments.

 

26.05. bis 28.10.2018

Sonderausstellung

Vereint sind wir stark – Erster deutscher TextilarbeiterInnen-Kongress in Pößneck 1891.

Geschichte künstlerisch ins Bild gesetzt.

 

Großflächige Illustrationen lassen den ersten deutschen TextilarbeiterInnen-Kongresses in Pößneck, der der Gründung des deutschlandweiten Textilarbeiterverbandes vorausging, am Osterwochenende, vom 29. bis 31.03.1891, wieder lebendig werden.

Vereinsgarten in Pößneck um 1943, Foto: Kohl-Otte

 

Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung der Textilindustrie in Pößneck während der Industrialisierung und nach Einführung der Gewerbefreiheit 1862 im Sachsen-Meiningischen wird das Ereignis des ersten deutschen TextilarbeiterInnen-Kongresses in Pößneck, der der Gründung des deutschlandweiten Textilarbeiterverbandes vorausging, am Osterwochenende, vom 29. bis 31.03.1891, den Schwerpunkt der Ausstellung bilden. Ganz konkrete Fragestellungen zur Vorbereitung, Organisation, Einbettung in die politischen Prozesse der Zeit, über die Ereignisse an den Veranstaltungstagen selbst, bis hin zur öffentlichen Resonanz und Wahrnehmung werden in der Ausstellung behandelt werden. Den (Informations-)Rahmen bilden klassische Texttafeln. Darüber hinaus lassen großflächige Illustrationen auf Leinwand, die in einem gemeinsamen Projekt mit der Künstlerin Sandra Bach aus Weimar entstehen, die Szenerie des Kongresses im damaligen Austragungsort, dem Vereinsgarten in Pößneck, wieder lebendig werden. So können die Besucher nicht nur vieles zu diesem wichtigen Ereignis erfahren, sondern auch der Atmosphäre des Kongresses nachspüren. Begleitet werden sie zudem von einem Insider, der zugleich die hiesige Textilindustrie-Entwicklung bestens überblickt: Paul Seige, einer der nachweisbar federführenden Pößnecker Organisatoren des ersten Textilarbeiterkongresses, örtliches SPD-Mitglied und aktiver Gemeinderat. Zudem stammte Paul Seige aus der für Pößnecks Textilindustrie wichtigen Familie Seige. Diese historische Person wird durch die Künstlerin visuell zum Leben erweckt und begrüßt die Besucher als lebensgroße Figur am Anfang der Sonderausstellung.

Öffentliche Frauen(tags)-Führung

Termine: 08.03.2018, 16 Uhr und 10.03.2018, 14.30 Uhr

Im Fokus der Führung stehen einzelne Frauenschicksale, die im Museum642 vorgestellt werden und vor allem – selbst zu Wort kommen.
Die Führung verbindet die klassische Führung mit dem Einsatz von Medienstationen.
Es werden Frauen aus allen sozialen Schichten vorgestellt – die jede auf ihre Weise einen Weg fand, mit den gegebenen Lebensumständen umzugehen. Jede überwand in gewisser Weise das passive „Dem-Schicksal-Ausgeliefert-Sein“, erlangte ihre Selbstbestimmung (wieder) und wusste die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen.

Preis inklusive Führung: Erwachsene 6 Euro; Schüler/Studierende (mit Ausweis) 4,50 Euro; Kinder unter 6 Jahren frei

 

3D-Vision Thüringer Wald. Links und rechts des Rennsteiges.Vortag: Dr. Rolf Greiner, Lichte

Freitag, 08.02.2019, 19.00 Uhr, Museumsinnenhof

Der Rennsteig dient als roter Faden, um den Thüringer- und Frankenwald etwas näher kennenzulernen. Von Eisenach, der Stadt der Wartburg, Bach- Geburtsort und Wirkungsstätte Luthers geht es durch viele sehenswerte Orte, vorbei an stattlichen Burgen, entlang des Thüringer Meeres mit seiner einmaligen Stauseelandschaft und durch reizvolle Landschaften bis Blankenstein am Ende des Rennsteiges. Ein Gang durch die Jahreszeiten mit sehenswerten Bildern rundet die 3-D Vision ab.
Preis pro Person: 4 €; Schüler/Studierende (mit Ausweis) 2,50 €; Kinder unter 6 Jahren frei

Veranstaltung zur Sonderausstellung

Stereophotographische Reise durch Europa um 1900. Einblicke in die Sammlung des Pößnecker Industriellensohns Hermann Wohlfahrt (1901 – 1988).
Raumbildbetrachtung gestern und heute: Zu Zeiten Hermann Wohlfahrts gaben die stereoskopischen Teilbilder nebeneinander in einen Bildbetrachter postiert den Blick in das 3D-Erlebniss preis. Die Bilder der aktuellen Ausstellung werden in der anaglyphen Variante dargestellt und entfalten durch eine Rot-Blau-Brille betrachtet den wunderbaren Raumeindruck der Bilder aus vergangenen Tagen, aber auch der aktuellen Pößneck-Ansichten. Zu den besonderen Raum-Erlebnissen in der Sonderausstellung im Museum642 in Pößneck gehört auch der Blick durch ein Stereomikroskop, das die Carl Zeiss Microscopy GmbH zur Verfügung stellt. Exponate zur Stereophotographie aus dem historischen Archiv der Carls Zeiss AG geben einen Eindruck dieser Technik seit über 100 Jahren.

 

 

Osterbasteln im Museum642
14.04.2019, 14 Uhr, Museumsinnenhof

Das Thüringer Binsenei
Vorstellung dieses Osterbrauchs und Osterbasteln zum Mitmachen

Annerose Möbius fühlt sich den handwerklichen Traditionen in Thüringen verpflichtet und gibt ihr Wissen gern weiter. Diesmal stellt sie das Thüringer Binsenei vor.

Es ist nicht so bekannt wie das sorbische Osterei, aber in Thüringen gibt es eine ganz spezielle Tradition der Verzierung: das Binsenei. Dazu wird ein mit verschiedenen Stoffen verziertes Ei mit Binsenmark, das aus dem Halm der Binse, einer Pflanze, die auf feuchten Wiesen und in Ufernähe wächst, in unterschiedlichen geometrischen Formen auf das Ei geklebt. Annerose Möbius stellt diese alte Thüringer Tradition vor und wer möchte kann sich selbst beim Binsenei-Basteln ausprobieren.

Kosten: Die Bastelaktion ist im Museumseintritt inbegriffen.